Remote Working Skills

Remote Working Skills

Remote zu arbeiten klingt für viele wie ein Traum. Aber tatsächlich ist nicht jeder für diese Arbeitsweise geschaffen. In diesem Artikel geben wir Dir einen Überblick darüber, welche Eigenschaften und Fähigkeiten für die mobile Arbeit relevant sind und dir dabei helfen können, in Zukunft aus der Fernarbeit heraus zu arbeiten.

Motiviertes Arbeiten

Du willst zukünftig flexibel und von wo auch immer arbeiten? Dann solltest du vor allem eins können: Dich selbst motivieren und gut mit Dir selbst allein sein können.

Einerseits wirst Du geringen direkten Kontakt zu anderen Mitarbeitern haben, andererseits muss Du selbständig Deine Aufgaben und Ziele erarbeiten und festsetzen. Wenn Dir strukturiertes und selbstbestimmtes Arbeiten liegt, sollte die Gewöhnung an diese Arbeitsweise keine allzu große Herausforderung für Dich sein.

Kommunikationstalent

In einem remoten Team zu arbeiten, erfordert vor allem eines: eine gute und durchgängige Kommunikation mit den Kollegen und der Teamleitung.

Chat und Emails sind schnell geschrieben, versuch aber auch so oft es geht Meetings mit Video-Anrufen durchzuführen. Dadurch kann das Gefühl der Gemeinschaft aufrechterhalten werden und man sieht mal wieder seine Kollegen in „echt“ vor sich.

Teamplayer gefragt

Ob im Home Office, im Coworking Space oder Draußen über einen Hotspot – auch wenn du gut Deine Aufgaben einteilen und abarbeiten kannst, ist es notwendig, dass Du auch nach links und rechts im Team schaust.

Für eine gute und funktionierende Zusammenarbeit ist es auch wichtig, dass Du die Arbeit der anderen – sofern möglich – ergänzen und Hilfestellungen geben kannst.

Gutes Zeitmanagement

Die Zeit ist die mit Abstand wichtigste Ressource eines jeden Menschen. Jeder von uns hat sich schon einmal gefragt, wie es sein kann, dass manche Menschen in dergleichen Zeit mehr schaffen, umsetzen und erreichen als man selbst, dann liegt das an dem richtigen Zeitmanagement.

Deswegen ist es wichtig, sich gewisse Routinen zu schaffen, nach der man mit Struktur und Disziplin arbeitet. Genauso wichtig ist es in der mobilen Arbeit, sich selbst und seine Fähigkeiten gut einschätzen zu können.

Technische Skills

Wenn Du erfolgreich remote arbeiten möchtest, solltest Du immer auf dem neuesten technischen Stand sein. Dies betrifft vor allem alle Tools, die die Zusammenarbeit erleichtern. Ein großer Vorteil ist es, wenn du bereits viel mit diesen Plattformen und Systemen arbeitest und auch einen Überblick über die jeweiligen Vor- und Nachteile hast.

Das erleichtert Dir nicht nur Deinen Arbeitsalltag, sondern bereichert auch Dein Team: Du kannst angeben, welche technische Lösung zu welchem Zeitpunkt am besten passt und wie man es optimal einsetzen kann.

Die Basis für remotes Arbeiten

Die Basis für remotes Arbeiten

Remote sein bedeutet, flexibel und damit auch ortsunabhängig arbeiten zu können. Gerade bei den jüngeren Generation wie den Millennials ist diese Art und Weise der Arbeit äußerst beliebt. Gründe dafür sind unter anderem das Erreichen von mehr Freiheiten im Arbeitsalltag und dem Drang nach der eigenen Selbstverwirklichung.

Für diese Generation ist es vor allem wichtig, die Arbeit und die Freizeit deutlich mehr auf die eigenen Bedürfnisse ausrichten zu können. Das remote Arbeiten sorgt beispielsweise für Nachhaltigkeit und auch Schonung von Umweltressourcen ebenso wie eine gebesserte Work-Life-Balance durch die selbstbestimmte Arbeitseinteilung.

Die Vorteile der remoten Arbeit

Dadurch dass so oft täglich viele Arbeitnehmer im Berufsverkehr stecken bleiben oder sich mit der Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit der Züge herumschlagen müssen, bietet das remote Arbeiten mit der Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen optimale und zukunftstaugliche Umstände – was Geld und Zeit spart.

Auch für Unternehmen selbst hat dies einige positive und langfristige Auswirkungen: Der heutige Bewerbermarkt, der sich als ziemlich überfüllt und angespannt erweist, wird dadurch leichter und übersichtlicher.

Dadurch können Unternehmen die Qualifikationen des jeweiligen Bewerbers flexibel halten und einteilen. Gegebenenfalls besteht die Möglichkeit weltweit nach qualifizierten und für das Stellenausschreiben geeignete Mitarbeiter suchen zu können.

Die Herausforderungen in vollständigen remoten Teams

Auch wenn die Fernarbeit viele Vorteile mit sich bringen, sind diese leider nicht für jeden Mitarbeiter geeignet. Es erfordert eine ganze Menge Disziplin remote Teams einrichten zu können. Wenn man zeit- und ortsunabhängig sein möchte, braucht man einen übersichtlichen und strukturierten Rahmen für die Strukturierung und die Kommunikation.

Die Mitarbeiter, die diese Arbeitsmethode anstreben, sollten ein allgemeines und grundsätzliches Verständnis dafür haben, wie die genaue Setzung vielfältiger Ziele aussieht und wie das Miteinander bei der remoten Arbeit kontinuierlich funktionieren kann.

Sollten diese Strukturen und Disziplin aber von vornherein nicht vorhanden sein beziehungsweise die Bedingungen dafür nicht stimmen, dann wird die Zusammenarbeit kompliziert bis hin zu unmöglich.

Wie dies auf der Führungsebene von der Unternehmensseite aus angehen?

Für die Führungskräfte ist es für eine erfolgreiche Umsetzung der remoten Arbeit besonders wichtig, die interne Kommunikation aufrecht zu erhalten und die Prozesse so auszurichten, dass diese nicht kontrolliert werden müssen.

Die Teamleads dürfen nicht „überwachen“, sondern müssen ein Grundvertrauen in ihre Mitarbeiter haben und wissen, dass sie sich auf sie verlassen können. Regelmäßige One-on-One-Gespräche per Videochat helfen dabei, Fortschritte zu besprechen und auch um eine gesunde Feedbackkultur aufrecht zu erhalten.

Welche Tools können dabei helfen?

Cloudbasierte Tools sind für die ortsunabhängige Zusammenarbeit absolut notwendig und erleichtern die Kommunikation enorm. Jedes Unternehmen kann auf bereits existierende Tools zurückgreifen und in kürzester Zeit Mitarbeiter auf die remote Arbeit vorbereiten.

Generelle Kommunikationstool und Videochats sind beispielsweise Google Hangouts und Slack Optionen, deren kostenfreie Versionen schon viel ermöglichen. Eine gut funktionierende Kommunikation führt unter anderem zu einer effizienteren Arbeit.

Asana ist ein Projektmanagement-Tool, mit dem Teams ihre Arbeit besser organisieren, verfolgen und verwalten können. Damit wird die Aufgabenverteilung und Projektstrukturierung vereinfacht. Die Apps der Google G-Suite bieten mit Kalendern für Termine, Google Drive für die Speicherung von Dokumenten, Google Sheets für Tabellenkalkulationen und vielen weiteren Optionen eine optimale Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Das eigene Unternehmen auf Remote Work vorbereiten

Das eigene Unternehmen auf Remote Work vorbereiten

Die Corona-Krise stellte eine große Herausforderung für viele Unternehmen dar, die in kürzester Zeit ganzen Teams oder auch der gesamten Belegschaft mobiles Arbeiten ermöglichen mussten. Wie man kurz- und auch langfristig sein Unternehmen auf remote Arbeiter einstellt und dabei den Teamzusammenhalt und die Motivation der einzelnen Mitarbeiter erhält, erklären wir in diesem Artikel.

Kommunikation

Neben gängigen Tools und Strukturen, die bereitgestellt werden müssen, damit die bisherigen Abläufe weiter routiniert ablaufen können, muss auch die Führungsebene sich auf die neue Situation und eventuellen Probleme in ihren Teams vorbereiten. Das wichtigste bei der Leitung eines komplett remoten Teams ist eine funktionierende Kommunikation zwischen den Teammitgliedern untereinander, aber auch mit dem Lead. 

In einer remoten Zusammenarbeit muss die Führungsperson vor allem eines tun: führen. Leads müssen vermitteln, anweisen und verfügbar sein, damit die Kommunikation und der Arbeitsfluss durchgehend aufrecht erhalten bleiben kann. Ein weitere wichtige Aufgabe der Führungsebene ist, den Teamzusammenhalt zu bewahren und zu fördern.

Vertrauen

Arbeitgeber, die damit hadern, dass ihr Team remote arbeitet, weil sie einen Kontrollverlust befürchten, haben grundsätzlich ganz andere Probleme als unproduktive Mitarbeiter. Wenn das Team in der Fernarbeit nicht produktiv arbeitet, hat die Führungskraft entweder bereits beim Recruiting versagt oder aber hat Probleme, seine Mitarbeiter richtig anzuleiten und zu motivieren. 

Ein Lead darf in einer remoten Situation nicht die Position des Überwachers annehmen, denn das führt meist zu Negativität und einem Motivationsverlust im Team. Er muss gemeinsam mit den einzelnen Teammitgliedern Ziele erarbeiten und in regelmäßigen, persönlichen (Video-)Gesprächen die Fortschritte besprechen.

Gerüste bauen

Um einen nahtlosen Übergang vom Büro zum remoten Arbeiten zu schaffen, muss dafür auch vorab die technischen Grundvoraussetzungen geschaffen sein. Wichtig ist, dafür eine cloudbasierte Struktur zu schaffen, um die Zusammenarbeit zu ermöglichen und zu erleichtern. Es gibt verschiedene Tools, die die Kommunikation (wie Slack), Projektplanung (z. B. Asana) und Videokonferenzen (bspw. Google Hangouts). 

Ein wichtiger Wandel, den Unternehmen bei der remoten Arbeitsweise durchgehen müssen, ist die Position der Führungskräfte und Leads grundsätzlich zu überdenken.

Bei Mitarbeitern in der mobilen Arbeit muss vor allem für eine gute Kommunikation gesorgt und auch Vertrauen und Wertschätzung übermittelt werden, damit die Grundpfeiler für das Funktionieren von remoten Teams gestellt sind.  

Achtsamkeitsübungen für Zwischendurch

Achtsamkeitsübungen für Zwischendurch

Man hört viel über Achtsamkeit und dass wir unser Leben Entschleunigen müssen. Aber wer hat schon die Zeit verschiedene Ratgeber on- und offline zu dem Thema durchzugehen? Du musst Dich für den Anfang nicht intensiv mit den verschiedenen Meditations- und Mindfulness-Ansätzen auseinandersetzen. Im Endeffekt geht es darum, den Alltag für eine kurze Zeit außen vor zu lassen, einfach abzuschalten und dadurch Deinen Stress zu reduzieren. Wir zeigen Dir hier einige Übungen, die Dir den Einstieg in einen achtsamen Umgang mit Dir selbst, erleichtern.

Bewusstes Atmen

Konzentriere Dich auf Deine Atmung. Lege Deine Hand auf den Bauch und atme bewusst ein und aus. Achte dabei auf die Regelmäßigkeit und den Rhythmus Deiner Atmung. 

Nach außen horchen

Setze Dich hin und schließe die Augen. Was kannst Du hören und bewusst wahrnehmen? Welche einzelnen Geräusche kannst Du herausfiltern, die Dir sonst im Alltag gar nicht bewusst sind?

Nach innen horchen

Wie oft ist man wütend, frustriert oder gestresst und weiß gar nicht genau wieso? Das achtsame In-sich-horchen hilft dabei, Stressfaktoren zu erkennen und in Zukunft frühzeitig entgegenwirken zu können. 

Achtsames Essen und Trinken

Auch eine Mahlzeit kannst Du achtsam zu dir nehmen. Oft schlingen wir viel zu schnell unser Essen aus Zeitmangel herunter oder merken gar nicht recht, was wir zu uns nehmen, da wir die Mahlzeit nebenbei konsumieren. Konzentriere Dich ganz auf Dein Essen, betrachte die Farben und den Geruch. Lass es Dir auf der Zunge zergehen, kaue ruhig und lass dir Zeit, jeden einzelnen Bissen zu schmecken. 

Viele fragen sich jetzt bestimmt: Und wer hat Zeit für achtsames Essen oder Atmen mit einem vollen Terminkalender?

Es gibt immer Momente im Alltag, in denen man gezwungen ist innezuhalten, zu warten, auch wenn man dies gar nicht möchte: Im Wartezimmer beim Arzt, an der roten Ampel oder in der Schlange im Supermarkt. Es reichen diese kurzen Momente, um Dich in Achtsamkeit zu üben und im Hier und Jetzt verweilen zu lassen.