5 Bücher, die Acht­sam­keit leh­ren

Der Begriff Mind­ful­ness – auf Deutsch Acht­sam­keit – nahm in den letz­ten Jah­ren immer mehr Bekannt­heit an. Was genau sich aber dahin­ter ver­birgt, wis­sen nur weni­ge: Es geht dar­um, sich auf das Hier und Jetzt zu kon­zen­trie­ren, um Stress und Druck des All­ta­ges zu redu­zie­ren.

Acht­sam­keit kann auf alle Berei­che des Lebens ange­wen­det und über bestimm­te Tech­ni­ken erlernt wer­den. Hier fin­det ihr fünf Lek­tü­re­emp­feh­lun­gen, um einen acht­sa­me­ren Umgang mit euch und eurem Umfeld zu pfle­gen.

Eck­hart Tol­le – Jetzt! Die Kraft der Gegen­wart

Eck­hart Tol­le ist davon über­zeugt, dass im Jetzt zu leben, der Weg zu Glück und Erleuch­tung ist. Er erläu­tert mit­hil­fe von Rat­schlä­gen und Tipps wie man aus den nega­ti­ven Gedan­ken­spi­ra­len her­aus­kom­men kann, sich von quä­len­den Gedan­ken löst und sich dafür auf den Moment besinnt. Ein Buch, das einen in die Lebens­wei­se der Acht­sam­keit ein­führt und vie­le Anre­gun­gen gibt, bewuss­ter in der Gegen­wart zu leben.

Say What You Mean: A Mind­ful Approach to Non­vio­lent Com­mu­ni­ca­ti­on

Wir kom­mu­ni­zie­ren stän­dig: in direk­ten Gesprä­chen, übers Tele­fon, schrift­lich über Emails und Text­nach­rich­ten. Damit soll­ten wir eigent­lich kein Pro­blem haben, oder?

Was einen Groß­teil unse­res All­tags aus­macht, ist tat­säch­lich nicht so ein­fach wie gedacht. Was wir sagen und kom­mu­ni­zie­ren ist wich­tig. Sofer’s Metho­de kom­bi­niert Acht­sam­keits­übun­gen mit denen der non­vio­lent com­mu­ni­ca­ti­on (gewalt­frei­en Kom­mu­ni­ka­ti­on). Anhand drei­er grund­le­gen­der Leit­li­ni­en erklärt er wie man Acht­sam­keit in sei­ne täg­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on ein­brin­gen kann, um ein glück­li­che­res Mit­ein­an­der zu erlan­gen– sei es mit Kol­le­gen, Freun­den, Part­nern und Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen.

Reboot: Lea­ders­hip and the Art of Gro­wing Up

Ein Buch über lea­ders­hip, das einen ande­ren Ansatz hat, als die meis­ten zu die­sem The­ma: Der Fokus liegt nicht auf die äußer­li­chen Ver­bes­se­rungs­punk­te wie Mit­ar­bei­ter zu dele­gie­ren, moti­vie­ren und zu füh­ren, son­dern auf einem selbst. Es geht dar­um, sich als Füh­rungs­per­sön­lich­keit sei­nen eige­nen Dämo­nen zu stel­len, denn jeder Selbst­zwei­fel, jede Unsi­cher­heit und jedes Vor­ur­teil hat einen direk­ten Ein­fluss dar­auf, wie mit dem Leu­ten umge­gan­gen wird, die man anführt. 

Breath: The New Sci­ence of a Lost Art by James Nes­tor

Ein­fach mal durch­at­men – was so leicht klingt, machen vie­le von uns trotz­dem falsch. Dass dies ver­hee­ren­de Fol­gen für uns Men­schen haben kann, beschreibt der Jour­na­list James Nes­tor in die­sem Buch. Er reis­te durch die Welt, um die Geschich­te unse­res Atmens zu ergrün­den.

Nes­tor beschreibt neben den phy­sio­lo­gi­schen Ver­än­de­rung des Men­schen über die Jahr­hun­der­te hin­weg und erklärt dar­an die Ver­än­de­rung unse­rer Atmung und was für Fol­gen dies für uns hat­te. Neben ver­schie­de­nen Atem­tech­ni­ken, erklärt er auch deren Ent­ste­hungs­ge­schich­te und ihren Ein­fluss auf die Gesund­heit. 

Ulrich Ott – Medi­ta­ti­on für Skep­ti­ker: Ein Neu­ro­wis­sen­schaft­ler erklärt den Weg zum Selbst

Wer auf der Suche nach einer guten, anschau­li­chen Ein­füh­rung in das The­ma Medi­ta­ti­on sucht, liegt mit die­sem Buch genau rich­tig. Neben vie­len Anlei­tun­gen zu ver­schie­de­nen Übun­gen, bringt er auch den Leser dazu, sei­ne eige­ne Moti­va­ti­on für Medi­ta­ti­on zu ergrün­den, um somit die effek­tivs­te Art für sich her­aus­zu­fin­den. Auch fasst er auf ver­ständ­li­che Wei­se aktu­el­le For­schun­gen und deren Ergeb­nis­se zum The­ma Medi­tia­ti­ons­pra­xis zusam­men.

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