Written by Patrick Costa

12. April 2021

7 Fragen an … das Netzwerk „Uplink“

Die Nutzerschaft von independesk wächst, genauso wie die Anzahl verfügbarer Orte. Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist independesk die perfekte Ergänzung zum Homeoffice, viele gönnen sich einmal pro Woche einen Tapetenwechsel. Auch das Netzwerk Uplink setzt für seine Freelancer auf independesk. Manuel und Nick von Uplink stellen sich vor: 

1) Wer seid ihr?

Wir sind zwei Jungs, denen es Spaß macht, Unternehmen und Freiberufler zu connecten! Manuel hat selbst über 8 Jahre als Freelancer für verschiedene Startups, Agenturen und Medienunternehmen in Berlin gearbeitet. Er kennt die Herausforderungen der Projektakquise für Freelancer und hat 2016 mit Uplink eine faire und transparente Alternative zu klassischen IT-Recruitern gestartet. Nick hat bereits Erfahrungen im Vertrieb und Recruiting der Personaldienstleistungsbranche gesammelt, konnte sich jedoch langfristig nicht mit dem Geschäftsmodell identifizieren. Mit Uplink versuchen wir es Unternehmen und Freelancern so einfach wie möglich zu machen, zueinander zu finden und spannende Projekte zusammen umzusetzen.

2) Wie seid ihr auf die Idee gekommen? 

Ich (Manuel) bin 2008 nach Berlin gekommen und habe angefangen, als Freelancer zu arbeiten, anfangs für verschiedene Startups und später auch für Agenturen und bei verschiedenen Projekten für MTV/Viacom. Als Freelancer kommt man mehr oder weniger automatisch mit IT-Recruitern in Kontakt und für mich persönlich verliefen diese Kontakte immer sehr unbefriedigend – ich wurde meist als “Ressource” wahrgenommen, die an Unternehmen möglichst gewinnbringend verkauft werden kann. Darüber hinaus hatten die meisten Recruiter nur sehr begrenztes technisches Wissen, selbst in dem Bereich, auf den sie sich angeblich fokussierten.

Dadurch ist die Idee zu Uplink entstanden – ein Netzwerk für Freelancer, dass sich Transparenz und Fairness auf die Fahne schreibt, und bei der Projektvermittlung die Freelancer in den Mittelpunkt stellt.

3) Was unterscheidet euch von anderen Netzwerken?

Bei uns steht nicht nur Community drauf

Wir sehen uns primär als eine Community für IT-Freelancer, die sich über die Projektvermittlung finanziert. Das heißt, dass bei uns auch viele Mitglieder an Bord sind, die nicht regelmäßig aktiv auf Projektsuche sind (z.B., weil sie langjährige Bestandskunden haben oder mehr als genug Anfragen “organisch” bekommen, ohne aktiv danach suchen zu müssen). Für diese Mitglieder sind dann eher die anderen Angebote von Uplink interessant, wie z.B. unsere Slack-Community zum Austausch mit anderen Freelancern oder unsere Meetups und Kooperationen mit Online-Anbietern, Steuerberatern, Rechtsanwälten oder auch Coworking-Spaces.

Link zu Unternehmen                                                                                                               

In Bezug auf die Vermittlung von Projekten sind wir ein Art Mix aus einer Plattform und einem Dienstleister. Wir haben bei den Projektausschreibungen alle Schritte, die nicht händisch erfolgen müssen, automatisiert, sodass wir auch mit der Manpower von zwei Leuten viele Projekte parallel bearbeiten können. Persönliche Gespräche sind jedoch gerade im Kontakt zu den Kunden unabdingbar, um die Herausforderungen und Rahmenbedingungen eines Projekts nachvollziehen zu können. Hier werden dann auch die entscheidenden Konditionen wie Stundensatz, Projektlaufzeit, Teamgröße sowie Technologien und Skills abgefragt. Wir wissen genau, welche Informationen die Freelancer brauchen, um entscheiden zu können, ob ein Projekt interessant klingt oder nicht, und sehen es als unsere Aufgabe, alle diese Informationen vom Kunden einzuholen, bevor wir dem Freelancer das Projekt vorstellen. So gibt es bei uns keine Projektausschreibungen unter einem Mindeststundensatz von 80€ und ohne ein ausführliches Gespräch mit dem Kunden. Anschließend prüfen wir händisch die Bewerbungen der Freelancer und stellen dem Kunden geeignete Kandidaten vor.

Transparenz

Transparenz ist in letzter Zeit ein absolutes Trendwort geworden, was wir jedoch sowohl auf Freelancer- als auch auf Kundenseite von Anfang an forcieren. Wir finanzieren uns über eine Gebühr, die 10% des Stundensatzes des Freelancers ausmacht. Das wissen alle Freelancer und dürfen auch all unsere Kunden wissen – verdeckte Margen und Exklusivitätsvereinbarungen gibt es bei uns nicht. Für uns ist es essentiell, dass die Freelancer von unserer Art der Projektvermittlung genauso begeistert sind wie wir. Gerade wenn wir mal ein exotisches Projekt ausgeschrieben haben und die Freelancer in der Community nicht verfügbar sind, empfehlen sie Leute aus ihrem eigenen Netzwerk und lassen Uplink so organisch wachsen. Ohne unser faires Modell und das hohes Commitment unserer Freelancer wäre das nicht möglich. 

4) Was bedeutet „New Work” für euch? 

Unter „New Work” verstehen wir den langfristigen Wandel verschiedener Unternehmenskulturen, die dann mittelbar die Werte und Ansichten von Mitarbeitern, Dienstleistern und Freelancern beeinflussen. Gerade im Startup-Umfeld und im Rahmen von freiberuflichen Projekten ist dieser Wandel schon länger spürbar: digitale Arbeitsmodelle, die es möglich machen, größtenteils remote zu arbeiten. Die Rede ist nicht gleich von „Remote only”, allerdings sollten Mitarbeiter stets die Möglichkeit haben, dieses Angebot zu nutzen. Gleichzeitig ist in diesem Zusammenhang eine gute Vertrauensbasis und eine Beurteilung aufgrund tatsächlich erbrachter Leistungen essentiell. So können Talente asynchron international zusammenarbeiten und Unternehmen und Freelancer haben die Möglichkeit, weltweit Kollaborationen einzugehen. 

5) Was für Events bietet ihr an? 

Webinare

Unsere Webinare finden häufig in Kooperation mit unseren Partnern statt und richten sich hauptsächlich an Freelancer. Gerade Themen wie Altersvorsorge, Steuertipps oder auch rechtliche Themen (Herausforderungen für Freelancer im Rahmen von Dienstverträgen, Datenschutzthemen) sind immer sehr gut besucht. Die Teilnahme ist nicht auf Mitglieder von Uplink beschränkt.

Meetups 

Vor Corona haben wir einmal monatlich ein Meetup in Berlin organisiert und freuen uns darauf, das auch bald wieder machen zu können! Das findet dann in einem informellen Rahmen statt und bietet eine tolle Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken. Wir haben auch schon Meetups in anderen Städten, z.B. Hamburg oder München, organisiert. Unsere Vision ist es, dass bald post Covid regelmäßig Uplinklings in allen deutschen Großstädten zusammenkommen. Aktuell finden unregelmäßig Remote Meetups statt und Freelancer organisieren sich selbstständig wöchentlich im Rahmen eines Lunch Roulettes. 

Weitere geplante Eventserien sind Workshops für und mit Kunden rund um das Thema Zusammenarbeit mit Freelancern sowie andere interaktive Formate, etwa mit unserem Kooperationspartner DBITS. 

6) Beschreibe deine Mitglieder in 3 Worten

Fantastisch fähige Freelancer

7) Warum arbeitet ihr mit independesk zusammen? 

Wir finden das Konzept von independesk super spannend, weil klar ist, dass sich die Arbeitswelt nach Corona neu sortieren wird, mobiles Arbeiten einen neuen Stellenwert bekommt und die Nachfrage nach flexibel buchbaren Arbeitsplätzen zunehmen wird.

In unserer Community hören wir schon jetzt oft, dass klassische Coworking-Angebote teilweise zu unflexibel sind, und wir denken daher, dass ein Ansatz wie independesk ihn verfolgt, langfristig sehr vielversprechend sein kann.

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