Funktionsweise von Arbeit in remoten Teams

Written by Charlott

20. Juli 2020

Die Basis für remotes Arbeiten

Remote sein bedeutet, flexibel und damit auch ortsunabhängig arbeiten zu können. Gerade bei den jüngeren Generation wie den Millennials ist diese Art und Weise der Arbeit äußerst beliebt. Gründe dafür sind unter anderem das Erreichen von mehr Freiheiten im Arbeitsalltag und dem Drang nach der eigenen Selbstverwirklichung.

Für diese Generation ist es vor allem wichtig, die Arbeit und die Freizeit deutlich mehr auf die eigenen Bedürfnisse ausrichten zu können. Das remote Arbeiten sorgt beispielsweise für Nachhaltigkeit und auch Schonung von Umweltressourcen ebenso wie eine gebesserte Work-Life-Balance durch die selbstbestimmte Arbeitseinteilung.

Die Vorteile der remoten Arbeit

Dadurch dass so oft täglich viele Arbeitnehmer im Berufsverkehr stecken bleiben oder sich mit der Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit der Züge herumschlagen müssen, bietet das remote Arbeiten mit der Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen optimale und zukunftstaugliche Umstände – was Geld und Zeit spart.

Auch für Unternehmen selbst hat dies einige positive und langfristige Auswirkungen: Der heutige Bewerbermarkt, der sich als ziemlich überfüllt und angespannt erweist, wird dadurch leichter und übersichtlicher.

Dadurch können Unternehmen die Qualifikationen des jeweiligen Bewerbers flexibel halten und einteilen. Gegebenenfalls besteht die Möglichkeit weltweit nach qualifizierten und für das Stellenausschreiben geeignete Mitarbeiter suchen zu können.

Die Herausforderungen in vollständigen remoten Teams

Auch wenn die Fernarbeit viele Vorteile mit sich bringen, sind diese leider nicht für jeden Mitarbeiter geeignet. Es erfordert eine ganze Menge Disziplin remote Teams einrichten zu können. Wenn man zeit- und ortsunabhängig sein möchte, braucht man einen übersichtlichen und strukturierten Rahmen für die Strukturierung und die Kommunikation.

Die Mitarbeiter, die diese Arbeitsmethode anstreben, sollten ein allgemeines und grundsätzliches Verständnis dafür haben, wie die genaue Setzung vielfältiger Ziele aussieht und wie das Miteinander bei der remoten Arbeit kontinuierlich funktionieren kann.

Sollten diese Strukturen und Disziplin aber von vornherein nicht vorhanden sein beziehungsweise die Bedingungen dafür nicht stimmen, dann wird die Zusammenarbeit kompliziert bis hin zu unmöglich.

Wie dies auf der Führungsebene von der Unternehmensseite aus angehen?

Für die Führungskräfte ist es für eine erfolgreiche Umsetzung der remoten Arbeit besonders wichtig, die interne Kommunikation aufrecht zu erhalten und die Prozesse so auszurichten, dass diese nicht kontrolliert werden müssen.

Die Teamleads dürfen nicht „überwachen“, sondern müssen ein Grundvertrauen in ihre Mitarbeiter haben und wissen, dass sie sich auf sie verlassen können. Regelmäßige One-on-One-Gespräche per Videochat helfen dabei, Fortschritte zu besprechen und auch um eine gesunde Feedbackkultur aufrecht zu erhalten.

Welche Tools können dabei helfen?

Cloudbasierte Tools sind für die ortsunabhängige Zusammenarbeit absolut notwendig und erleichtern die Kommunikation enorm. Jedes Unternehmen kann auf bereits existierende Tools zurückgreifen und in kürzester Zeit Mitarbeiter auf die remote Arbeit vorbereiten.

Generelle Kommunikationstool und Videochats sind beispielsweise Google Hangouts und Slack Optionen, deren kostenfreie Versionen schon viel ermöglichen. Eine gut funktionierende Kommunikation führt unter anderem zu einer effizienteren Arbeit.

Asana ist ein Projektmanagement-Tool, mit dem Teams ihre Arbeit besser organisieren, verfolgen und verwalten können. Damit wird die Aufgabenverteilung und Projektstrukturierung vereinfacht. Die Apps der Google G-Suite bieten mit Kalendern für Termine, Google Drive für die Speicherung von Dokumenten, Google Sheets für Tabellenkalkulationen und vielen weiteren Optionen eine optimale Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Maybe also interesting for you