New Work erfor­dert New Leadership

Ist bei der Anwen­dung von New Work auch New Lea­ders­hip erfor­der­lich? Die moder­ne Füh­rung wirft vie­le Fra­gen auf, wenn es um die The­ma­tik geht, inwie­fern die­se am bes­ten umge­setzt wird bzw. umge­setzt wer­den sollte. 

Um zukunfts­taug­li­che Füh­rung in der heu­ti­gen Arbeits­welt erfolg­reich in der Pra­xis umset­zen zu kön­nen, gilt als Grund­vor­aus­set­zung Kennt­nis­se der soge­nann­ten sozia­len Füh­rungs­kom­pe­ten­zen und dem all­ge­mei­nen Führungsverständnis.

New Lea­ders­hip ist not­wen­dig, damit Unter­neh­men anpas­sungs­fä­hig und krea­ti­vi­täts­för­dernd sind. Eine schnel­le Ent­schei­dungs­fin­dung muss gege­ben sein, sodass in Zei­ten der Digi­ta­li­sie­rung mit der Umset­zung der New Work Metho­de das Unter­neh­men bestehen kann. 

Oft wer­den vie­le Plä­ne gemacht und Kon­zep­te ent­wi­ckelt, die dann in der Rea­li­tät nicht umset­zungs­fä­hig sind bzw. nicht struk­tu­riert umge­setzt wer­den. Zwi­schen der Theo­rie und der Pra­xis liegt bekannt­lich ein sehr gro­ßer Unterschied.

New Work als Frei­heit – unter bestimm­ten Bedingungen

Die nöti­gen Mit­tel, die dafür sor­gen mehr Frei­heit in der Arbeits­welt zu errei­chen, sind uns dank der Digi­ta­li­sie­rung gege­ben. Mit Cloud, Smart­pho­nes, Lap­top, Inter­net usw. wer­den vie­le Din­ge unkom­pli­zier­ter gestal­tet. Durch die ver­ein­fach­te Mög­lich­keit der Kom­mu­ni­ka­ti­on wird schnell deut­lich, dass damit neue Arbeits­wei­sen geschaf­fen wer­den können.

Neue Kom­pe­ten­zen in Zei­ten der Digitalisierung

Die Füh­rungs­kräf­te der Neu­zeit fun­gie­ren nicht mehr als nor­ma­le Arbeit­ge­ber. Der Haupt­fo­kus liegt hier­bei deut­lich auf dem Wort „füh­ren“. Um neue Arbeits­wei­sen ermög­li­chen zu kön­nen, inspi­rie­ren, bera­ten und unter­stüt­zen die­se Füh­rungs­kräf­te die Mit­ar­bei­ter in jeder erdenk­li­chen Art und Weise. 

Sie haben die Auf­ga­be, als eine Art Coach auf­zu­tre­ten und neue Metho­den zu ent­wi­ckeln, die dafür sor­gen, die zukünf­ti­ge Arbeit leich­ter, ein­fa­cher und för­dern­der zu gestal­ten. Wenn dies mit Struk­tur und Erfolg prak­ti­ziert wird, erschafft man damit mehr Frei­hei­ten für jeden ein­zel­nen Arbei­ter des Unternehmens.

New Work erfor­dert neue Arbeitsrahmen

Für die opti­ma­le Umset­zung von New Work durch die Ver­la­ge­rung der Arbeit in bei­spiels­wei­se das Home Office, müs­sen gewis­se Bedin­gun­gen erfüllt wer­den. Um die mobi­le und fle­xi­ble Arbeit im Home Office zu ermög­li­chen, steht zuerst die strik­te Ein­hal­tung juris­ti­scher Vor­ga­ben in Bezug auf das Arbeits­zeit­ge­set­zes im Vordergrund. 

Eini­ge Par­tei­en wol­len zukünf­tig das remo­te Arbei­ten erleich­tern und dafür einen recht­li­chen Rah­men schaf­fen. Die größ­te Pro­ble­ma­tik in der Arbeits­wei­se per Home Office liegt bei der Unzu­gäng­lich­keit des Arbeit­ge­bers in Hin­sicht auf die pri­va­ten Räum­lich­kei­ten des Arbeit­neh­mers. Dies gilt sowohl für die Ein­rich­tung des Arbeits­plat­zes, wie für die arbeits­si­cher­heits­recht­li­chen Kontrollen.

Neu­er Füh­rungs­stil för­dert Eigenverantwortung

Das Prin­zip der alt­mo­di­schen Kon­troll- und Beob­ach­tungs­funk­ti­on als Füh­rungs­kraft ist wenig sinn­voll und beim Umset­zen von New Work nicht rele­vant. Das Ziel der Arbeit der Zukunft muss sein, dass man als Gemein­schaft in einem Netz­werk zusam­men­ar­bei­tet, um so wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen bes­ser tref­fen zu kön­nen und sich auf die Zukunfts­an­for­de­run­gen bes­ser vor­be­rei­ten zu können.

Der Füh­rungs­stil nach dem New Work Prin­zip gibt ledig­lich gro­be Rich­tun­gen vor. Die Füh­rungs­kraft erschafft Vor­ge­hens­wei­sen, um die Selbst­or­ga­ni­sa­tio­nen mög­lich zu machen. Die Norm sind umfang­rei­che Mög­lich­kei­ten der Mit­ge­stal­tung und ein hoher Frei­heits­grad. Anders wie sonst üblich wer­den wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen gemein­sam im Team bespro­chen und getroffen.

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