Sind wir durch remo­tes Arbei­ten pro­duk­ti­ver?

Arbei­ten, wo und wann man möch­te. Das orts­un­ge­bun­de­ne Arbei­ten kann vie­le Vor­tei­le mit sich brin­gen. Die­se Arbeits­wei­se hat – sofern man rich­tig damit umge­hen kann – einen enor­men posi­ti­ven Ein­fluss auf die Pro­duk­ti­vi­tät.

Wie man die Pro­duk­ti­vi­tät beim remo­ten Arbei­ten stei­gern kann bzw. im All­ge­mei­nen effek­tiv nut­zen kann, erklärt der fol­gen­de Arti­kel aus­führ­lich und geht im Detail dar­auf ein, wel­che Punk­te beson­ders für die Fer­n­ar­beit spre­chen.

Die Work-Life-Balan­ce

Die gute Lebens­qua­li­tät zeich­net sich durch eine opti­ma­le Work-Life-Balan­ce aus. Es ist wich­tig, einen ange­mes­se­nen Aus­gleich zwi­schen dem Berufs- und Pri­vat­le­ben zu fin­den. Um einen Aus­gleich schaf­fen zu kön­nen, der för­der­lich für die eige­ne Gesund­heit ist, ist es von Wich­tig­keit ein paar Din­ge zu beach­ten.

Ein durch­schnitt­li­cher Arbeits­tag umfasst acht Stun­den. Zusätz­lich kom­men noch der Arbeits­weg und die Pau­sen zwi­schen den Arbeits­stun­den hin­zu. Somit bleibt einem nicht wirk­lich viel von der frei­en Zeit übrig. Mit pro­duk­ti­ve­rer und dafür kür­zer gehal­te­nen Arbeits­zeit, kann man eine gesun­de Work-Life-Balan­ce fin­den. All­ge­mein soll­te klar gestellt wer­den, dass ein Ver­hält­nis von 50/50 von Arbeit und Frei­zeit nahe­zu unmög­lich zu errei­chen ist.

Men­schen arbei­ten remo­te pro­duk­ti­ver

Es gibt mitt­ler­wei­le vie­le Stu­di­en und Umfra­gen, die bestä­tigt haben, dass im Regel­fall, die Arbeit im Home Office zu einer deut­lich höhe­ren Pro­duk­ti­vi­tät führt. Die Ange­stell­ten kön­nen sich meist am Arbeits­platz fern­ab des Büros viel bes­ser kon­zen­trie­ren, da das Poten­zi­al für Ablen­kun­gen wie bei­spiels­wei­se durch Arbeits­kol­le­gen nicht gege­ben ist. Grund­sätz­lich berich­ten eini­ge auch, dass Sie kür­ze­re Pau­sen wie sonst ein­le­gen wür­den und nicht oft auf­grund von Krank­heit aus­fal­len.

Die zu Anfang nach­tei­lig erschei­nen­de Arbeit in einem iso­lier­ten Bereich, erweist sich jedoch ins­ge­samt als effek­ti­ver als im Büro. Es kommt manch­mal die Fra­ge auf, was denn pas­sie­ren wür­de, wenn der Ange­stell­te sei­ne Arbeit am eige­nen Schreib­tisch nicht rich­tig und wie vor­ge­ge­ben ver­rich­ten wür­de. Eine ein­fa­che und kur­ze Ant­wort dar­auf ist, dass jemand der sich beim remo­ten Arbei­ten als faul erweist, gene­rell im Büro auch kei­ne exor­bi­tan­ten Leis­tun­gen erbringt.

Men­schen sind fle­xi­bler und glück­li­cher beim mobi­len Arbei­ten

Der Grund, war­um Men­schen beim orts­un­ab­hän­gi­gen Arbei­ten über­wie­gend glück­li­cher sind, erklärt sich dadurch, dass man in einem Umfeld arbei­ten kann, wel­ches man im Pri­vat­le­ben gewohnt ist oder aber in einem wie bei­spiels­wei­se ein Cowor­king, das man sich pro­ak­tiv aus­ge­sucht hat.

Somit sorgt der remo­te Arbeits­platz für eine ange­neh­me und för­dern­de Atmo­sphä­re, um ent­spannt aber den­noch kon­zen­triert und fokus­siert sei­ne Auf­ga­ben erle­di­gen zu kön­nen. Auch die Unter­bre­chun­gen wäh­rend der Arbeit durch Kol­le­gen aus dem Büro kom­men hier­bei einem nicht in den Weg. Zusätz­lich fällt der sons­ti­ge Zeit­druck und Stress weg.

Nor­ma­ler­wei­se müss­te man für den pünkt­li­chen Antritt auf der Arbeit, recht­zei­tig auf­ste­hen, früh­stü­cken, duschen, sich anzie­hen, Zäh­ne put­zen, in den Zug oder in das Auto stei­gen und manch­mal noch einen lan­gen Weg zu Arbeits­stel­le fah­ren. Selbst­ver­ständ­lich hat man bei der Arbeits­wei­se in der Fer­n­ar­beit eben­so Vor­ga­ben, an die man sich hal­ten muss und die­se soll­ten zeit­lich eben­falls ein­ge­hal­ten wer­den, aller­dings lässt sich dies dabei viel ein­fa­cher und fle­xi­bler gestal­ten.

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