5 Fragen an… Netzwerk „Neckar Hub“

5 Fragen an… Netzwerk „Neckar Hub“

In dieser Beitragsreihe stellen wir Dir immer abwechselnd independesk Mitglied vor, diesmal geht es um das Netzwerk Neckar Hub in Thübingen. Neben ihren Coworkern in dem dazugehörigen Coworking Space, die aus den verschiedensten Branchen kommen, ist der Neckar Hub Teil eines deutschlandweiten Netzwerks aus Freelancern und jungen Unternehmen. Durch Open.Innovation bringen sie diese Start-ups mit großen Unternehmen oder Kommunen zusammen und fördern Innovation in der Region.

1) Wer seid Ihr und wie seid Ihr auf die Idee für das Netzwerk gekommen? 

Die Mein Hub GmbH & Co KG ist Muttergesellschaft von Gründungs- und Innovationszentren an ausgewählten Standorten in ganz Deutschland und zielt auf die bestmögliche Förderung von Start-ups und jungen Unternehmen ab. Neben Coworking Plätzen bieten wir Gründungsberatungen, Fördermittelberatungen, Events und ein Netzwerk aus wertvollen Kontakten.

Die Idee entstand aus einem eigenen Bedarf.

Während der Suche nach Räumlichkeiten für sein erstes Unternehmen bemerkte unser CEO und Gründer, Stephan Dabels, wie schwierig sich diese Suche gerade für junge Unternehmen gestaltet. Lange Mietlaufzeiten, wenig Auswahl und eher schlechte Preis-Leistung-Verhältnisse sind besonders in Tübingen die Regel.

Für viele Firmen und Start-ups stellt diese Suche daher ein enormes Problem dar.

Um diesem Problem entgegenzutreten und ein ansprechendes Umfeld für Gründer zu schaffen wurde die Idee des Neckar Hub als Gründungs- und Innovationszentrum sowie Coworking Space entwickelt. 

Seine langjährige Erfahrung als Coach und Berater (unter anderem für Google, Plug&Play (Silicon Valley) und die UN, ermöglichten Stephan Dabels dabei den Neckar Hub schnell als Zentrum für Innovation und Ideen in Tübingen zu etablieren und dieses in ein hervorragendes, stetig wachsendes Netzwerk einzugliedern.

Die Resonanz auf den Neckar Hub war dermaßen gut, dass bereits zwei Jahre nach Gründung drei weiteren Hubs, mit dem Isar Hub in München, dem Spree Hub in Berlin und dem Bodensee Hub in Konstanz, hinzukamen. Auch die internationale Expansion ist bereits in Planung – seid gespannt, hier kommt was ganz Großes.

2) Was unterscheidet Euch von anderen Netzwerken?

Wir bieten nicht nur einen Coworking Space, sondern das Komplettpaket für jedes Start-up an. Arbeitsplatz, Beratung, Community, Investoren und Exit oder Scale-Up Begleitung.

Wir fokussieren uns dabei komplett auf jedes einzelne Start-up und dessen Bedürfnisse individuell.

Unsere Start-ups arbeiten nicht nur mit uns, sondern wachsen mit uns. Dabei profitiert jeder von der stetig wachsenden, interdisziplinären Community.

3) Was bedeutet New Work für Euch? 

Globalisierung und zunehmende Digitalisierung haben einen nachhaltigen Einfluss auf unsere Art, zu arbeiten. Feste Arbeitsplätze und -zeiten funktionieren wesentlich schlechter als noch vor einigen Jahren, da der Wunsch nach Selbstständigkeit, Flexibilität und Persönlichkeitsentfaltung immer weiter wächst.

Mit unseren Coworking Plätzen kommen wir diesen Wünschen nach. Durch flexible Arbeitsplätze, Workshops, Seminare, ansprechende Gemeinschaftsbereiche und Community Building Events unterstützen wir eine offene, selbstbestimmte Arbeitsweise und bieten eine freundschaftliche Atmosphäre, die auch nach der Arbeit zum Verweilen und Verknüpfen einlädt.

4) Was für Events bietet Ihr an? 

Wir veranstalten Gründer Meet-ups mit Vorträgen, Pitch-Coachings, Workshops, HR Speed-Dating und Hackathons. Durch unsere Events versuchen wir unsere Community kennenzulernen, zu unterstützen und Synergien zu fördern.

Zusätzlich, halten wir einmal im Monat unsere Hub Hero Hour ab. In dieser stellen all unsere Coworker kurz ihre aktuellen Projekte vor. Dadurch lernt unsere Community sich gegenseitig kennen und weiß, wer bei welchem Problem helfen könnte.

5) Beschreibt Eure Mitglieder in 3 Worten

Aufstrebende junge Visionäre 

Lösungen für flexibles Arbeiten

Lösungen für flexibles Arbeiten

Homeoffice oder Coworking?

Wenn Unternehmen an flexibles Arbeiten denken, dann fallen sofort zwei Schlagworte, die aus dem hybriden Arbeiten nicht wegzudenken sind: Homeoffice und Coworking.

Coworking – absolute Flexibilität?

Coworking-Spaces gibt es nun schon seit ca. 20 Jahren, jedoch nimmt die Coworking-Bewegung erst seit den letzten Jahren an Fahrt auf, sodass immer mehr Firmen in ihren Räumen kleine Coworking-Einheiten zur Verfügung stellen oder sich in einer der großen Coworking-Ketten einmieten.

Coworking-Spaces versprechen mehr Flexibilität und eine andere Arbeitsweise. Dennoch berauben sich Firmen ihrer Flexibilität oft genau dadurch, dass sie einen Vertrag mit einem bestimmten Coworking-Anbieter eingehen und fortan auf die Nutzung seiner Flächen beschränkt sind.

Homeoffice – wo Leute zu Hause sind

Wer flexibel arbeitet, der arbeitet auch zum Teil im Homeoffice von zu Hause aus. Das viel gepriesene “Ich mache nebenbei meine Wäsche” oder “Ich teile mir das ganz frei ein und schaffe trotzdem genauso viel” funktioniert für viele Beschäftigte gut und ist längst Bestandteil der Arbeitswelt geworden.

Das eigene Umfeld beflügelt einige sogar zu Spitzenleistungen. Jedoch sollte nicht die Schattenseite des Homeoffices verschwiegen werden: Soziale Unterschiede werden hier deutlich, Privat- und Berufsleben erfahren keine klare Trennung und die sozialen Kontakte beschränken sich auf Zoom- und Skype-Konferenzen. 

So divers wie nur möglich

Die eigene Arbeit besteht aus so vielen unterschiedlichen Aufgaben. Jede Aufgabe für sich braucht eine individuelle Arbeitsumgebung. Findet die Buchhaltung am besten konzentriert im Homeoffice statt, so werden Kreativkonzepte wohl am besten im inspirierenden Coworking-Space entwickelt. Es ist also ratsam den eigenen Mitarbeitern eine so flexible Arbeitsweise wir nur möglich bereitzustellen.

Wer die Freiheit hat in unterschiedlichen Umgebungen zu arbeiten, schafft sich immer genau das für die individuelle Aufgabe optimale Umfeld. Dies führt zu einer effizienten Nutzung der Arbeitsleistung und erhöht zugleich den Experience- und Spaßfaktor an der entsprechenden Aufgabe.

5 Fragen an…“Neckar Hub“ Coworking

5 Fragen an…“Neckar Hub“ Coworking

Für unseren ersten Blogbeitrag dieser Reihe stellen wir unser independesk Mitglied „Neckar Hub“ Coworking Space in Thübingen vor. Neben ihrer interdisziplinär aufgestellten Community bieten sie Arbeitsplätze nach dem Open Space Prinzip, eigene Räume für kleine Teams und Zugang zu einem großen Netzwerk an Gründern, Coaches und Mentoren. 

1) Was bedeutet New Work für Euch?

Globalisierung und zunehmende Digitalisierung haben einen nachhaltigen Einfluss auf unsere Art, zu arbeiten. Feste Arbeitsplätze und -zeiten funktionieren wesentlich schlechter als noch vor einigen Jahren, da der Wunsch nach Selbstständigkeit, Flexibilität und Persönlichkeitsentfaltung immer weiterwächst.

Mit unseren Coworking Plätzen kommen wir diesen Wünschen nach. Durch flexible Arbeitsplätze, Workshops, Seminare, ansprechende Gemeinschaftsbereiche und Community Building Events unterstützen wir eine offene, selbstbestimmte Arbeitsweise und bieten eine freundschaftliche Atmosphäre, die auch nach der Arbeit zum Verweilen und Verknüpfen einlädt.

2) Wie würdet Ihr die Arbeitsatmosphäre bei Euch beschreiben?

Bei uns arbeiten Start-ups und Freelancer aus den verschiedensten Branchen täglich an kreativen Ideen und neuen Geschäftsmodellen. In unseren Räumlichkeiten leben wir dabei wie in einer großen WG zusammen.

Regelmäßige gemeinsame Kaffee- und Mittagspausen sowie gegenseitige Hilfestellungen bei Problemen führen zu einer lockeren, kreativen Atmosphäre. Auch über die Arbeit hinaus. So kommt es nicht selten vor, dass abends noch gemeinsam angestoßen und der Tag ausklingen gelassen wird.

3) Was macht Euch und Euren Space einzigartig?

Unser Space zeichnet sich dadurch aus, dass wir nicht nur Coworking betreiben. Wir bieten Gründungsberatungen, Fördermittelberatungen, Pitch-Trainings und vieles mehr an. Durch regelmäßige Events sorgen wir für stetigen Austausch zwischen unseren Hub Heroes, fördern Synergien und bieten Zugang zu einem großartigen Netzwerk aus Mentoren, Beratern, Investoren, Unternehmen, Steuerberatern und Rechtsanwälten. 

Zudem ist die offene und gemeinschaftliche Atmosphäre in reinen Coworking Spaces meistens wenig ausgeprägt.

4) Offline- oder Online-Meeting?

Beratungen, Events, Wettbewerbe – Online-Meetings sind uns kein Fremdwort. Aber wir lieben und leben den persönlichen Kontakt. Diesen wollen wir langfristig sichern und offline entstehen die besten Synergien. Natürlich ist das auch dem geschuldet, dass unsere Coworker und Mitarbeiter die meiste Zeit über vor Ort sind.

5) Beschreibt die Coworker in eurem Space in 3 Worten!

Rapid Lean Community (Synergy)

5 Fragen an… das Netzwerk „ParentPreneurs“

5 Fragen an… das Netzwerk „ParentPreneurs“

Das Netzwerk ParentPreneur ist das erste Business-Netzwerk, das auf die Bedürfnisse von Eltern zugeschnitten ist. Seine Mission ist es, Gründer mit Kindern mit einem starken Business-Netzwerk von Gleichgesinnten zu unterstützen, um ihnen zu helfen, ihre großartigen Unternehmen zu starten.

1) Wer seid Ihr?

Die ParentPreneurs sind ein Netzwerk von und für Eltern, die sich fürs Gründen begeistern. Unsere Erfahrung zeigt, dass Eltern sehr gründungsaffin sind. Finanzielle Unsicherheit, ein noch nicht marktreifes Produkt und fehlende „Treiber“ durch Netzwerke, andere Gründer*innen und Mentor*innen führen jedoch häufig dazu, dass Gründungsvorhaben in der Schublade bleiben. 

Wir wollen und können einen Beitrag dazu leisten, das zu ändern. Getroffen haben sich Magda, Toma und Julia bereits 2018 bei einem Inkubator-Programm für Eltern, das von Google for Start-ups durchgeführt wurde. Auch danach blieben sie im Austausch, getrieben von der Idee, auch andere Eltern gezielt bei der Gründung zu unterstützen. 

2019 kam Katja dazu, Mitgründerin des juggleHUB, die ihrerseits an einer Inkubator-Idee für Eltern arbeitete. Mit dem juggleHUB hatten wir dann eine Homebase, die perfekt auf Eltern und Gründer*innen zugeschnitten ist. Kurz danach kam Nora ins Team.

Seit Ende 2019 machen wir monatliche Meetups mit verschiedenen Formaten, bauen eine Wissensdatenbank auf, vernetzen Eltern gezielt und arbeiten weiterhin an der Entwicklung eines ParentPreneurs Inkubators. Unterstützt werden wir nach wie vor von „Google for Start-ups“, was toll ist und uns einiges an Freiraum gibt. 

2) Was unterscheidet Euch von anderen Netzwerken?

Wir richten uns explizit an Menschen mit Kindern, die gründen wollen oder sich für Entrepreneurship begeistern. Wir sehen Entrepreneurship weniger als einen Zustand, sondern eher als ein Mindset an. Das merkt man auch in unseren Meetups. Alle sind sehr engagiert, offen und gleichzeitig fokussiert. Und natürlich sind Kinder bei allen unseren Meetups gern gesehen. 

Wir bieten im juggleHUB eine kostenfreie Kinderbetreuung an. Wer möchte, nimmt sein Kind aber auch einfach mit in die Veranstaltung. Zudem achten wir darauf, dass unsere Meetups zu Zeiten stattfinden, die gut mit dem familiären Rhythmus kompatibel sind. Unser Netzwerk hat sehr schnell einen festen Kern an Mitgliedern gebildet, die immer dabei sind und jede Speaker-Session und jeden Deep Dive, bei dem wir uns als Gruppe einer Gründungsidee vertieft widmen, bereichern. Das ist toll zu sehen!

3) Was bedeutet „New Work“ für Euch? 

New Work heißt für uns, gut leben und arbeiten zu können, egal in welcher Lebensphase man sich befindet. Es gibt Lebensabschnitte, in denen man viel in die Erwerbsarbeit investieren kann, in anderen Phasen haben andere Lebensthemen Priorität. 

Eine gute Arbeitsgesellschaft und fortschrittliche Unternehmen sehen Menschen als ganzheitliche Wesen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten und Kompetenzen, aber auch Bedürfnissen und Verantwortungsbereichen, beruflichen wie privaten, und entwickeln entsprechende Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Gestaltung.

4) Was für Events bietet Ihr an? 

Wir machen monatliche Meetups. Vor Corona waren es vor allem Deep Dives, bei dem sich die ganze Gruppe einer spezifischen Herausforderung oder Frage eines*r Teilnehmenden gewidmet hat. Als wir im April in den digitalen Raum umgezogen sind, haben wir vor allem Expert Sessions gemacht, die wir zuvor nur alle drei Monate durchgeführt haben. 

Hier gibt ein Speaker oder eine Speakerin einen Impuls zu einem gründungs- (und eltern)relevanten Thema. Anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussion. Im Moment entwickeln wir neue Formate – ihr dürft also gespannt sein! Wir hoffen, dass wir im Oktober auch wieder mit den Deep Dives im juggleHUB starten können.

5) Beschreibt Eure Mitglieder in 3 Worten

Eltern, engagiert, Pioniere

Alternative zum Homeoffice

Alternative zum Homeoffice

Warum wir ein hybrides Arbeitsumfeld brauchen

Das Büro der Firma ist kulturell seit mehr als hundert Jahren der Ort, an dem die Arbeit von Büroangestellten stattfindet. Erst in den vergangenen zehn Jahren merken wir den rasanten Wandel, den die Digitalisierung mit sich bringt: Büro-Arbeit wird ortsunabhängig. Sofort wird der Schrei nach einem Recht auf Homeoffice laut. Warum, das jedoch an den eigentlichen Chancen, die sich aus der Flexibilisierung der Arbeitswelt ergeben, vorbei geht, zeigen wir in diesem Artikel.

Homeoffice ist cool. Manchmal.

Als Alternative zum Weg ins Firmen-Office wird meist das eigene Homeoffice gesehen. Zu Pandemiezeiten sieht man jedoch, wie sehr die eigene Homeoffice-Lust von der eigenen sozialen Situation abhängig ist: Der eine sitzt gemütlich im heimischen Arbeitszimmer, während der andere von der Bettkante aufgrund von Platzmangel seinem Job nachgehen muss. Das Homeoffice ist als Konzept eine logische Konsequenz aus den neuen Möglichkeiten, die flexible Hard- und Software den Unternehmen bieten, aber sie fördern eklatante soziale Unterschiede zutage. Wer zwei Monate nur im Homeoffice sitzt, der hat irgendwann die Schnauze voll.

Also doch zurück ins Büro?

Eine Möglichkeit nach COVID-19 ist, dass alle wieder wie vor den Lockdowns täglich ins Büro pendeln. Jedoch dürfte dann einem Großteil der Angestellten die geschenkte Zeit durch den fehlenden Arbeitsweg im Homeoffice in Zukunft fehlen. Dies führt dazu, dass Unternehmen in Zukunft ohnehin flexibles Arbeiten ermöglichen sollten und werden. Es ist aber auch im Interesse des Unternehmens die Mitarbeitenden so gut wie möglich zu fördern, um maximale Effizienz, sowie ein gutes Betriebsklima zu schaffen. Soziale Unterschiede innerhalb einer Gruppe sorgen langfristig unweigerlich zu Neid und Unzufriedenheit untereinander. 

Hybrides Arbeiten ist die Lösung!

Am Ende wird es die beste Lösung sein die Mitarbeiter selbst entscheiden zu lassen, wo sie wann am besten arbeiten können und ihnen Tools an die Hand zu geben, die ihnen ermöglichen flexibel von überall zu arbeiten. Die independesk Company-Accounts sind ein solches Tool, welches hybrides Arbeiten in Unternehmen ermöglicht, aber auch Coworking-Mitgliedschaften oder -kontingente oder eigene kleine “Kiez-Offices” von großen Unternehmen selbst können helfen dem Ziel des hybriden Arbeitsplatzes nähher zu kommen.

New Work als Chance begreifen

Was vor über 100 Jahren begonnen hat, war zu jeder Zeit anderen Einflüssen und Veränderungen ausgesetzt. Nur, dass jetzt zum ersten Mal der Ort selbst und nicht nur die Art und Weise (wie zum Beispiel beim Einzug des PC ins Büro) infrage gestellt wird. Diese Unabhängigkeit vom Ort der Arbeit ermöglicht es Unternehmen in Zukunft das eigene Office vielmehr als “Ort der Firmenkultur” und des Miteinanders zu begreifen und zu gestalten, sich räumlich zu verkleinern und das eingesparte Budget in das flexible Arbeiten der Mitarbeiter zu investieren.